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Aus Gartenbaubetrieb Lindemann wurde Blumen Barthel

Ab 1725 werden als Besitzer der Bürgerstelle in der Kochstraße 47 (später Gärtnerei Lindemann) mehrere Generationen Reineking sowie ein H. Leckermeyer genannt.
Darauf folgte ab dem 19. Jahrhundert F.H. Lindemann, Gärtner und Samenhändler.
Dessen dritter Sohn Friedrich Heinrich Wilhelm (besser bekannt als „Lindemanns Heinken") führte die Geschäfte des Vaters fort.
1932 wurde er Schützenkönig und ging als Heinrich „der Blumenkönig“ in die Annalen des Schützenvereins ein.
Da das Gelände der Gärtnerei nicht besonders groß war, zumal am östlichen Ende des heurigen Grundstücks noch das Fachwerkhaus des Schusters Blase stand, versuchte Heinrich Lindemann, den bisherigen Grundbesitz mit Rohbau des Kaufmanns Carl Sander zu ersteigern, dessen Geschäftshaus mit Gastwirtschaft 1931 unter dubiosen Umständen ein Raub der Flammen geworden war. Der große Garten im hinteren Bereich bot optimale Voraussetzungen für seine Gärtnerei. Die Versteigerung desselben war für den 30. Mai 1934 angesetzt. Doch den Zuschlag bekam der Mitbieter.
So führte er den Betrieb bis Ende 1959 am bisherigen Standort weiter.
Heinrich Lindemann verstarb im Sommer 1962 an den Folgen eines Verkehrsunfalls.
Schon am 1.1.1960 hatte Günter Barthel den Gar­tenbaubetrieb Lindemann gepachtet und selbigen im November 1968 käuflich erworben. Im Jahr darauf wurden mit der Umorganisation des Betriebes größere bauliche Veränderungen durchgeführt.
Ein neues Wohn- und Geschäftshaus wurde neben dem bisherigen Gebäude errichtet. Nachdem das alte Geschäftshaus das „Zeitliche segnen musste“, wurden an dieser Stelle Gewächshäuser aufgestellt.
Am 31.Aug.1996 pachtete Michaela Ribbe-Barthel den Betrieb von ihrem Vater, durch vorgezogene Erbfolge wurde sie im Jahre 2002 Besitzerin desselben.
Nach einer kurzen Episode des Floristik-Bereiches im „Neukauf“ wurden die Aktivitäten 2011 wieder komplett im Betrieb an der Kochstraße konzentriert.
So hofft man, auch für die Zukunft gewappnet zu sein,
„denn Blumen sagen mehr als tausend Worte“. Dieser Satz gilt heute mehr denn je! 
Quelle: Lemförde im Wandel der Zeit - Der Flecken zwischen gestern und heute ( von Horst Meyer )